Warum die Krone besonders ist
An der Krone wachsen die Haare spiralförmig aus einem Wirbel heraus. Damit das Ergebnis natürlich aussieht, muss jedes Graft diesem Muster folgen – in Richtung und Winkel. Außerdem ist die Fläche größer, als man denkt: Durch die Rundung des Kopfes braucht die Krone für dieselbe optische Dichte oft mehr Grafts als die Stirn.
Wie viele Grafts sind nötig?
Je nach Größe der lichten Stelle werden für die Krone meist etwa 1.000 bis 2.500 Grafts benötigt. Kommen gleichzeitig Geheimratsecken oder ein lichter Oberkopf hinzu, steigt die Zahl entsprechend. Weil der Spenderbereich begrenzt ist, planen wir bei fortgeschrittenem Haarausfall meist zuerst die Stirn und die Haarlinie – sie prägen das Gesicht am stärksten.
Welche Methode passt?
- FUE: gut für größere Flächen an Krone und Oberkopf.
- DHI: wenn noch Haare vorhanden sind und zwischen ihnen verdichtet werden soll.
- Häufig kombiniert: FUE für die Fläche, DHI für den Übergang.
- PRP kann vorhandene Haare an der Krone zusätzlich stärken.
Warum das Ergebnis dort länger braucht
An der Krone wachsen die transplantierten Haare oft langsamer als an der Stirn. Das Endergebnis zeigt sich dort häufig erst nach zwölf bis achtzehn Monaten. Wer das weiß, bleibt gelassen, wenn die Stirn schon dicht ist und die Krone noch etwas Zeit braucht.
Der nächste Schritt
Schicken Sie uns neben den üblichen vier Fotos am besten noch ein Foto direkt von oben auf die Krone. Unser OP-Chef beurteilt die Fläche, den Spenderbereich und den weiteren Verlauf und nennt Ihnen Graftzahl und Fixpreis.




