Was bedeutet „ohne Rasur“?
Bei einer klassischen Haartransplantation werden Spender- und Empfängerbereich kurz rasiert. Bei Long DHI bleiben die vorhandenen Haare im Empfängerbereich lang. Die entnommenen Grafts werden mit ihrer vollen Länge mit dem Choi Pen zwischen die vorhandenen Haare gesetzt. Im Spenderbereich am Hinterkopf wird nur ein schmaler Streifen rasiert, der von den darüberliegenden Haaren verdeckt wird.
Die Vorteile
- Sofort unauffällig: Die neuen Haare fallen zwischen den eigenen kaum auf.
- Oft schon nach zwei bis drei Tagen wieder im Alltag.
- Die Haarlinie und das Ergebnis lassen sich direkt nach dem Eingriff besser beurteilen.
- Ideal für Menschen mit Kundenkontakt oder in der Öffentlichkeit.
Für wen eignet sich Long DHI?
Bei großen kahlen Flächen ist eine klassische DHI oder FUE meist die bessere Wahl, weil dort keine Haare zum Verdecken vorhanden sind und mehr Grafts in einer Sitzung möglich sind.
- Bei beginnendem bis mittlerem Haarausfall mit noch vorhandenem Haar im Empfängerbereich.
- Zur Verdichtung lichter Stellen und zur Korrektur der Haarlinie.
- Wenn bis zu etwa 3.000 Grafts benötigt werden.
Long DHI auf einen Blick
| Long DHI | |
|---|---|
| Rasur | nur schmaler Streifen am Hinterkopf, verdeckt |
| Grafts pro Sitzung | bis ca. 3.000 |
| Dauer | 7–9 Stunden |
| Betäubung | Sedierung (Sleep Deep) |
| Unauffällig | oft nach 2–3 Tagen |
| Endergebnis | nach 12–18 Monaten |
Warum Long DHI aufwendiger ist
Jedes Graft wird mit seinem langen Haar einzeln geladen und so eingesetzt, dass es in Wuchsrichtung der vorhandenen Haare liegt. Das braucht Zeit, Präzision und ein eingespieltes Team. Deshalb dauert der Eingriff etwas länger als eine klassische DHI und ist die anspruchsvollste Variante.
Ist Long DHI für Sie möglich?
Ob Long DHI bei Ihnen sinnvoll ist, zeigt die Fotoanalyse. Schicken Sie uns vier Fotos – unser OP-Chef sagt Ihnen, ob die Methode für Ihren Befund passt, und nennt Ihnen Graftzahl und Fixpreis.




