Ratgeber

Haartransplantation bei Frauen

Haarausfall bei Frauen verläuft oft anders als bei Männern. Deshalb ist eine Haartransplantation nicht immer die erste Wahl – manchmal aber die beste. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.

Lichter werdendes Haar am Oberkopf, von oben gesehen

Redaktion Mese MedicalAktualisiert am 3 Min. Lesezeit

Wie Haarausfall bei Frauen aussieht

Bei Frauen lichtet sich das Haar meist diffus am Oberkopf, oft entlang des Scheitels, während die Haarlinie an der Stirn erhalten bleibt. Häufige Ursachen sind erblich bedingter Haarausfall, hormonelle Veränderungen etwa nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, Eisen- oder Schilddrüsenmangel, Stress sowie zu straffe Frisuren über viele Jahre.

Zuerst die Ursache klären

Weil die Ursachen so verschieden sind, steht am Anfang eine sorgfältige Analyse: Trichoskopie, Blutwerte und Ihre Vorgeschichte. Ist der Haarausfall hormonell bedingt oder durch einen Mangel ausgelöst, hilft oft eine gezielte Behandlung mit PRP, Mesotherapie und begleitender Medikation mehr als eine Transplantation.

Wann eine Haartransplantation sinnvoll ist

  • Bei einer hohen Stirn oder einer Haarlinie, die zurückgewichen ist.
  • Bei lichten Stellen durch Narben, etwa nach einem Unfall oder einem Facelift.
  • Bei Haarverlust durch jahrelang straffe Frisuren (Traktionsalopezie).
  • Bei lichten Augenbrauen.
  • Bei erblich bedingtem Haarausfall mit stabilem, dichtem Spenderbereich.

Ohne Rasur möglich

Viele Frauen möchten ihre Haare nicht kürzen. Mit Long DHI werden die vorhandenen Haare im Empfängerbereich nicht rasiert, und am Hinterkopf wird nur ein schmaler Streifen entnommen, der von den darüberliegenden Haaren verdeckt wird. So bleibt der Eingriff schon nach wenigen Tagen unauffällig.

Unsere Empfehlung

Schicken Sie uns Fotos von vorne, von oben mit Scheitel und vom Hinterkopf. Unser OP-Chef sagt Ihnen ehrlich, ob eine Transplantation, eine Behandlung des Haarausfalls oder eine Kombination für Sie am sinnvollsten ist.

Häufige Fragen zum Thema

Können Frauen eine Haartransplantation machen?

Ja, wenn der Spenderbereich stabil und dicht genug ist – etwa bei hoher Stirn, Narben, Haarverlust durch straffe Frisuren oder bestimmten Formen erblichen Haarausfalls.

Ist eine Haartransplantation bei Frauen ohne Rasur möglich?

Ja, mit Long DHI. Die Haare im Empfängerbereich bleiben lang, am Hinterkopf wird nur ein schmaler, verdeckter Streifen entnommen.

Was hilft bei diffusem Haarausfall?

Bei diffusem Haarausfall ist oft eine Behandlung mit PRP, Mesotherapie und begleitender Medikation sinnvoller als eine Transplantation. Zuerst klären wir die Ursache.

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