Normale Begleiterscheinungen
Diese Erscheinungen gehören meist zum normalen Heilungsverlauf und klingen von selbst ab:
- Rötung im Empfänger- und Spenderbereich in den ersten Tagen.
- Kleine Krusten, die nach etwa zehn Tagen abfallen.
- Leichte Schwellung an der Stirn, meist am zweiten bis vierten Tag.
- Spannungsgefühl oder leichtes Taubheitsgefühl, das sich nach einigen Wochen legt.
- Juckreiz während der Heilung.
- Shedding: Ausfall der transplantierten Haarschäfte nach zwei bis acht Wochen.
Mögliche Komplikationen
Sie sind selten, lassen sich aber wie bei jeder Behandlung nicht ganz ausschließen:
- Nachblutungen.
- Infektionen im Empfänger- oder Spenderbereich.
- Entzündete Haarwurzeln (Follikulitis).
- Auffällige Narben, vor allem bei Neigung zu wulstigen Narben.
- Unzureichendes Anwachsen der transplantierten Haare.
- Ein ausgedünnter Spenderbereich, wenn zu viele Grafts entnommen werden.
Wie Sie das Risiko senken
- Eine seriöse Klinik mit festem OP-Chef und begrenzter Patientenzahl wählen.
- Voruntersuchung mit Bluttest und EKG vor dem Eingriff.
- Ehrliche Angaben zu Vorerkrankungen und Medikamenten machen.
- Eine Woche vorher kein Alkohol und keine blutverdünnenden Mittel ohne Rücksprache.
- Möglichst nicht rauchen, vor allem in den Wochen um den Eingriff.
- Die Pflegehinweise und Medikamente genau einhalten.
Warnsignale nach dem Eingriff
Schicken Sie in diesen Fällen sofort Fotos an Ihren Betreuer. Unser OP-Chef beurteilt sie und sagt Ihnen, was zu tun ist.
- Zunehmende Schmerzen, starke Rötung oder Eiter.
- Fieber.
- Eine Schwellung, die nach einer Woche nicht zurückgeht.
Wer nicht geeignet ist
Bei bestimmten Erkrankungen, einem sehr schwachen Spenderbereich oder einem noch stark fortschreitenden Haarausfall in jungen Jahren raten wir von einer Haartransplantation ab oder empfehlen zunächst eine Behandlung des Haarausfalls. Das besprechen wir offen mit Ihnen.




