Ratgeber

Risiken und Nebenwirkungen einer Haartransplantation

Eine Haartransplantation ist in der Regel gut verträglich. Wie bei jedem Eingriff gibt es aber Risiken. Hier lesen Sie, was normal ist, was selten vorkommt und wie Sie das Risiko senken.

Kontrollgespräch mit unserem OP-Chef in der Klinik

Redaktion Mese MedicalAktualisiert am 3 Min. Lesezeit

Normale Begleiterscheinungen

Diese Erscheinungen gehören meist zum normalen Heilungsverlauf und klingen von selbst ab:

  • Rötung im Empfänger- und Spenderbereich in den ersten Tagen.
  • Kleine Krusten, die nach etwa zehn Tagen abfallen.
  • Leichte Schwellung an der Stirn, meist am zweiten bis vierten Tag.
  • Spannungsgefühl oder leichtes Taubheitsgefühl, das sich nach einigen Wochen legt.
  • Juckreiz während der Heilung.
  • Shedding: Ausfall der transplantierten Haarschäfte nach zwei bis acht Wochen.

Mögliche Komplikationen

Sie sind selten, lassen sich aber wie bei jeder Behandlung nicht ganz ausschließen:

  • Nachblutungen.
  • Infektionen im Empfänger- oder Spenderbereich.
  • Entzündete Haarwurzeln (Follikulitis).
  • Auffällige Narben, vor allem bei Neigung zu wulstigen Narben.
  • Unzureichendes Anwachsen der transplantierten Haare.
  • Ein ausgedünnter Spenderbereich, wenn zu viele Grafts entnommen werden.

Wie Sie das Risiko senken

  • Eine seriöse Klinik mit festem OP-Chef und begrenzter Patientenzahl wählen.
  • Voruntersuchung mit Bluttest und EKG vor dem Eingriff.
  • Ehrliche Angaben zu Vorerkrankungen und Medikamenten machen.
  • Eine Woche vorher kein Alkohol und keine blutverdünnenden Mittel ohne Rücksprache.
  • Möglichst nicht rauchen, vor allem in den Wochen um den Eingriff.
  • Die Pflegehinweise und Medikamente genau einhalten.

Warnsignale nach dem Eingriff

Schicken Sie in diesen Fällen sofort Fotos an Ihren Betreuer. Unser OP-Chef beurteilt sie und sagt Ihnen, was zu tun ist.

  • Zunehmende Schmerzen, starke Rötung oder Eiter.
  • Fieber.
  • Eine Schwellung, die nach einer Woche nicht zurückgeht.

Wer nicht geeignet ist

Bei bestimmten Erkrankungen, einem sehr schwachen Spenderbereich oder einem noch stark fortschreitenden Haarausfall in jungen Jahren raten wir von einer Haartransplantation ab oder empfehlen zunächst eine Behandlung des Haarausfalls. Das besprechen wir offen mit Ihnen.

Häufige Fragen zum Thema

Ist eine Haartransplantation gefährlich?

In einer seriösen Klinik mit Voruntersuchung und sterilem Ablauf ist sie ein gut verträglicher Eingriff. Komplikationen wie Infektionen oder Nachblutungen sind selten, lassen sich aber nicht ganz ausschließen.

Bleiben Narben nach einer Haartransplantation?

Bei DHI und FUE entstehen keine linearen Narben. Im Spenderbereich bleiben winzige punktförmige Narben, die unter kurzem Haar in der Regel nicht auffallen.

Wie lange ist die Kopfhaut nach dem Eingriff taub?

Ein leichtes Taubheitsgefühl kann einige Wochen anhalten und legt sich meist von selbst.

Fotos zur Analyse senden

Schicken Sie uns vier Fotos. Sie erhalten eine Einschätzung unseres OP-Chefs mit Methode, Graftzahl und Fixpreis, meist innerhalb von 24 Stunden.

Erreichbar
24/7

Anfrage per E-Mail

Füllen Sie das Formular aus. Sie erhalten sofort eine Bestätigung an Ihre E-Mail-Adresse und unsere Antwort, sobald unser OP-Chef Ihre Fotos gesehen hat.